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Wissenswertes:

(24.09.2020) Das Hamburger Marktforschungs- und Beratungshaus SoftSelect hat im Rahmen seiner SoftTrend Studie ERP-Software 2020 insgesamt 121 ERP-Lösungen unter die Lupe genommen und zeigt aktuelle Markt- und Entwicklungstrends rund um den ERP-Einsatz auf.

ERP-Markt weiter auf Wachstumskurs – aber Corona Pandemie bremst Entwicklung
Der Umsatz mit ERP-Software hat sich in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert. Während der hiesige ERP-Umsatz laut Statista 2016 noch bei rund 1,71 Mrd. EUR lag, wurde 2019 ein Umsatz von rund 1,88 Mrd. EUR erzielt. Bis 2021 soll der Umsatz mit ERP-Lösungen bereits knapp zwei Mrd. EUR betragen. Doch laut einer aktuellen Bitkom Befragung spüren 41% der deutschen Business Software Anbieter auf Grund der Corona-Pandemie Auswirkungen im Neu- und Bestandskundengeschäft. Die Mehrheit (60%) der Anbieter rechnet mit einem Zeitraum von mindestens sechs Monaten bis zur Normalisierung vor allem des Neukundengeschäftes. Der Corona-bedingte Umsatzrückgang könnte 2021 damit teilweise wieder aufgeholt werden, zumal die Pandemie auch deutliche Defizite bei dem digitalen Reifegrad aufgezeigt hat.

Digitalisierungsschub – Cloud-Fähigkeit als Kernanforderung
Michael Gottwald Geschäftsführer SoftSelect GmbH, Quelle: SoftSelect GmbHWer bereits seine ERP-Software und andere Operativsysteme über die Cloud bezog, hatte mit dem Ausbruch von Covid-19 weniger Einschränkungen in seinem gewohnten Arbeitsumfeld zu befürchten. „Zu beobachten ist, dass die hierzulande in den letzten Jahren immer noch latent spürbare Skepsis gegenüber Cloud-Lösungen und der Verarbeitung von Daten außerhalb der Unternehmensgrenzen seither spürbar rückläufig ist. Tatsächlich ist bei Softwareauswahlprojekten eine deutliche Zunahme der Cloud-Fähigkeit als Kernanforderung zu verzeichnen“, so SoftSelect Geschäftsführer Michael Gottwald. „Die Notwendigkeit, Kosten zu senken, zwingt viele Unternehmen dazu, die vorhandenen IT-Infrastrukturen auf den Prüfstand zu stellen. Die aktuell wirtschaftlich angespannte Lage in vielen Unternehmen erhöht die Bereitschaft, Prozesse zu verändern und Kompromisse einzugehen, um die Kostenstrukturen nicht nur kurzfristig, sondern nachhaltig zu verbessern.“

Wachsendes Angebot
Nicht nur das Angebot an ERP-Lösungen ist durch neue Cloud-, Mobil- und Branchenlösungen vielfältiger als je zuvor, auch die Frage nach der optimalen Technologie und das individuell passende Bereitstellungsmodell beschäftigt heute Anwenderunternehmen, die vor Investitionsentscheidungen stehen. 89% der in der Studie untersuchten ERP-Systeme werden klassisch als Inhouse-Variante angeboten, während 76% der Lösungsangebote über die Cloud bereitgestellt werden – ein Anstieg gegenüber 2018 von 11%. Das Angebot wird nach wie vor dominiert von Client-Server- (88%), Multi-Tier- (72%) und teilweise webbasierten Architekturen (65%). Rein webbasierte Anwendungen sind zumindest im ERP-Bereich allerdings noch die Ausnahme (13%). Als technologische Plattform kommt bei der Mehrheit der ERP-Systeme (57%) .NET zum Einsatz, während Java einen Anteil von rund 42% ausmacht. Die Prinzipien Service-orientierter-Architekturen (SOA) werden in rund 43% der ERP-Lösungen umgesetzt.

Leistungsumfang und Branchenabdeckung

Leistungsumfang der untersuchten ERP-Lösungen, Quelle: SoftSelect

Leistungsumfang der untersuchten ERP-Lösungen (Quelle: SoftSelect)

Zu den gängigsten Kernbereichen gehören u.a. die Waren- und Materialwirtschaft (98% Abdeckungsgrad), CRM (92%), DMS (88%) und BI (82%). Während Personalverwaltung (66%), Personalabrechnung (55%) oder das Advanced Planning & Scheduling (54%) zur Optimierung der Ressourcenplanung noch von mehr als der Hälfte der Lösungen abgebildet werden, werden Entwicklung/ Konstruktion (34%), MES (29%) und das Computer Integrated Manufacturing (CIM, 24%) nur von wenigen Systemen unterstützt.
Viele ERP-Lösungen sind zudem auf spezifische Branchensegmente wie Industrie (71%), Handel (65%) oder Dienstleistungen (63%) fokussiert. Im industriellen Anwendungsumfeld werden zudem eine Vielzahl von Fertigungsarten unterstützt – von der Einzelfertigung (97%), Kleinserienfertigung (95%), und Variantenfertigung (90%) über die Losgrößenfertigung (86%) und Serienfertigung (83%) bis zur Fließfertigung (67%), Prozessfertigung (60%) und Kanban-Fertigung (54%). 62% der ERP-Systeme sind laut Anbieterangaben branchenunabhängig einsetzbar. Bei spezifischen Branchenzweigen wie etwa Transport und Logistik (40%), Handwerk (32%), Bauwirtschaft (30%) oder Öffentlicher Dienst (25%) dünnt sich das Angebot an ERP-Lösungen jedoch deutlich aus.

www.softselect.de 

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