(14.09.2020) Egal ob Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft – der Nachhaltigkeitsgedanke ist heutzutage fester Bestandteil unserer Lebensrealität. Nachhaltigkeit ist somit längst aus der Nische in den Mainstream gewandert. Denn die Menschen haben verstanden, dass diese Welt nur über eine begrenzte Menge an Ressourcen verfügt.

Siegfried Dewaldt, Sustainability Country Manager DACH, HP, Quelle: HPImmer mehr Bevölkerungsgruppen interessieren sich für nachhaltige und umweltverträgliche Produkte. Das immer noch in vielen Unternehmen vorherrschende Produktionsmodell „Nehmen, Machen, Entsorgen“ ist nicht nachhaltig und ein Relikt aus dem Zeitalter der Wegwerfgesellschaft. Damit Unternehmen auch langfristig ihre Umsätze sichern, müssen sie aktiv werden und ihre aktuellen Geschäftsmodelle hinterfragen. Es geht darum, Produkte mit möglichst wenig Abfall zu entwickeln und die Materialien so lange wie möglich durch Wiederverwendung, Reparatur, Aufbereitung und Recycling für den Verbraucher nutzbar zu halten. Das Schlagwort lautet Kreislaufwirtschaft.

Kreislaufwirtschaft hat im Gegensatz zur Wegwerfwirtschaft zum Ziel, Ressourcen und Energie zu schonen, Abfall zu vermeiden, Materialkreisläufe zu schließen und Recycling als einen wichtigen Teil in die Geschäftsstrategie zu integrieren. Dabei wird das Ziel von Nachhaltigkeit konsequent umgesetzt: möglichst wenig Abfall zu erzeugen. Viele Unternehmen verstehen das Konzept der Kreislaufwirtschaft, haben jedoch Mühe, es in ihr Geschäft zu integrieren. Eine Reihe von Unternehmen – wie HP – investiert seit Jahrzehnten in die Forschung & Entwicklung neuer Verfahren und in Recycling-Programme, um seinen Kunden nachhaltige Alternativen anbieten zu können. Ein Geschäftsmodell der Zukunft ist die kohlenstoffarme Kreislaufwirtschaft. Dabei gibt es vier Strategien, die auf einen derartigen Kreislauf einzahlen:

  • Abfall schon im Design vermeiden und Materialien verantwortlich einzusetzen
  • Produkte so lange wie möglich in der Verwendung halten
  • Regeneration der natürlichen Systeme
  • Steigerung der Energie-Effizienz von Produkten bei zeitgleicher Senkung des CO2- und Wasser-Fußabdrucks

Ein konkretes Beispiel: Eine der zentralen Abfall-Fragen heute ist die Reduzierung von Plastikmüll. Dank entsprechender Investitionen und Technologien lassen sich neue Verfahren entwickeln, um Rohstoffe so weit wie möglich stofflich zu recyceln – beispielsweise Plastikflaschen. Zur Produktion seiner Tonerkartuschen und Tintenpatronen verwendet HP nicht nur das Plastik aus bereits genutzten Tintenpatronen. Täglich fügt HP weltweit eine Million geschredderte Plastikflaschen bei. Seit 2016 arbeitet das Unternehmen dazu mit einem Pilot-Programm in Haiti daran, Altkunststoffe zu sammeln und zu reduzieren, welche sonst in den Ozean gelangen würden. Als Unternehmen geht HP aber noch einen Schritt weiter. Es kauft recyceltes Plastik aus Haiti. Dabei gibt HP den Menschen vor Ort, die den Müll sammeln, die Würde zurück sowie ein Einkommen. Gleichzeitig stellt diese Initiative sicher, dass deutlich weniger zusätzlicher Plastikmüll in der karibischen See entsorgt wird. Ein wichtiger Schritt, um die Verschmutzung der Meere in den Griff zu bekommen und eine gute Option, um wertvollen Ressourcen zurück in den Kreislauf zu führen und daraus höherwertigere Produkte herzustellen.

Die Zahlen sprechen für sich: HP hat mehr als 453 Tonnen an Altkunststoffen für seine Produkte beschafft, welche sonst in den Ozean gelangt wären. Damit ist HP auf einem guten Weg, den selbst auferlegten Anteil an Recycling-Material in seinen Produkten bis 2025 auf 30 Prozent zu erhöhen. Außerdem hat das Unternehmen vor, über die nächsten fünf Jahre 75 Prozent der einmal genutzten Kunststoffe aus seinen Verpackungen zu eliminieren. Das Ergebnis: Die Mehrheit der HP Original Tonerkartuschen und Tintenpatronen bestehen bereits zu einem hohen Anteil aus recycelten Materialien. Dies gilt ebenso für die HP Drucker-Modelle.

Konsumenten entscheiden sich immer häufiger bewusst für Organisationen, die nachhaltig agieren und in Umweltschutz-Programme investieren. Damit profitieren alle Seiten: Unternehmen durch eine höhere Kundenloyalität und Umsatz, Verbraucher durch recycelte Produkte und die Umwelt, die entsprechend geschont wird.

Autor: Siegfried Dewaldt, Sustainability Country Manager DACH, HP (www.hp.com

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