(06. April 2018) Daten bestimmen mehr und mehr das Umfeld von Unternehmen unterschiedlicher Branchen – gleichzeitig eröffnen sie eine Vielzahl von Möglichkeiten. Dabei spielt die Datenmenge allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Als viel wichtiger stellt sich die Strukturierung und Aufbereitung der Daten heraus.

 

Stauch Matthias Intervista Quelle Intervista AGDas weiß auch Matthias Stauch (Bild), Vorstand der INTERVISTA AG und Experte für Automatisierungslösungen: „Die Digitalisierung ermöglicht es etwa dem Vertrieb, Angebote anzupassen und qualitativ hochwertiger sowie sicherer zu unterbreiten. Hervorgerufen durch einen erhöhten Grad der Individualisierung, gewinnt Flexibilität zunehmend an Bedeutung.“ Um präziser auf Kundenwünsche einzugehen, implementiert INTERVISTA intelligente Verträge, sogenannte Smart Contracts, in bestehende Salesplattformen. „Auf diese Weise automatisieren wir außerdem Dienstleistungen“, so Stauch.

Potenzial ausschöpfen
Auf dem Weg der Transformation von analogem zu digitalem Vertrieb gilt es, zunächst eine elektronische also digitale Antragsstrecke zur Erfassung und Automatisierung einzurichten. Hiermit geht ein vereinfachter Auftragseingang einher, der außerdem Individualität im Massengeschäft ermöglicht. „So lassen sich beispielsweise vertragsbasierte Produkte über verschiedene Vertriebskanäle rechtssicher anbieten. Intelligente Software sorgt zudem dafür, dass Leistungen flexibel miteinander kombiniert werden können und eine Übersicht der Vertriebserfolge jederzeit einsehbar ist“, erklärt Stauch. In diesem Zusammenhang hat die INTERVISTA AG mit WebActive 2.0 eine zentrale Systemplattform für den Auftragseingang entwickelt. Die Lösung zeichnet sich durch eine „Out of the Box“-Funktionalität für die Branchen Strom, Versicherung und Telekommunikation aus, sodass Anwender von kurzen Inbetriebnahmezeiten in wenigen Wochen profitieren. Durch die smarte Vertriebstechnologie werden zum Beispiel die Gesamtprozesskosten gesenkt und die Freischaltgeschwindigkeit der Aufträge wird erhöht. „Bestehende Schnittstellen senken den Integrationsaufwand bei der Implementierung“, weiß der Experte. Neue Produkte lassen sich dank der digitalen Plattform umgehend in die Vertriebslösung einbinden.

Chancen nutzen
Wer also auch vertrieblich von der Digitalisierung profitieren möchte, muss bereit sein, einen Veränderungsprozess zu durchlaufen. Denn beispielsweise die Papier- und Medienbrüche innerhalb von Informationsbeschaffungsabläufen, die beim Abtippen oder handschriftlichem Übernehmen von Daten entstehen, führen zu Fehlern und damit verbunden zu hohen Kosten sowie langen Betarbeitungszeiten. Zunehmender Wettbewerb mit einer scheinbar unendlich großen Auswahl und die Erwartungshaltung der Kunden, schnelle, kompetente und passgenaue Angebote zu erhalten, erfordern den zielgerichteten und digitalen Vertrieb. Die Automatisierung der zugehörigen Prozesse ist daher unabdingbar, um Informationen effektiv zu verarbeiten und zu nutzen. „Smart Contracts beispielsweise sorgen dafür, dass alle Vorgänge automatisiert auf Rechtssicherheit geprüft werden. Zusätzlich optimieren sie die Vertriebskanäle. Gleichzeitig entfällt die menschliche Schnittstelle zur Kontrolle und zur Bestätigung einzuhaltender Bedingungen“, erklärt der INTERVISTA-Vorstand. Auf diese Weise reduzieren die intelligenten Verträge das Fehlerpotenzial, vereinfachen die Abläufe – und können dabei beliebig komplex sein. Daraus ziehen letztlich sowohl Anbieter als auch Verbraucher einen Nutzen.

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