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Wissenswertes:

(19.10.2020) Wer ist der oder die Richtige, um das Lebenswerk weiterzuführen? Das fragt sich laut KfW-Mittelstandspanel 2017-2019 zurzeit gut ein Drittel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Wo und wie findet man eine geeignete Person für die Unternehmensnachfolge?

Das sind keine leichten Fragen. Eine Standard-Lösung gibt es nicht. Jede Unternehmensübergabe ist einmalig – Neuland für beide Seiten. Hinzu kommt die Komplexität. Neben finanziellen und steuerlichen Aspekten gibt es bei der Nachfolgeregelung vielschichtige persönliche, soziale und strategische Faktoren zu berücksichtigen. Das birgt enorme Risiken und großartige Chancen.

Yvette Schaldach, Inhaberin von polaris Coaching & Beratung, Quelle: Karlheinz Weipert

Als zertifizierte Beraterin für Unternehmensnachfolge weiß Yvette Schaldach von polaris Coaching & Beratung, worauf es bei einem reibungslosen und für alle Beteiligten vorteilhaften Nachfolge-Management ankommt. Aus eigener leidvoller Erfahrung kennt die Unternehmerin die Untiefen, die es dabei zu umschiffen gilt. Durch qualifizierte Weiterbildung und langjährige Beratungserfahrung hat sie gelernt, Potenziale zu erkennen und effektiv zu nutzen. Als Business-Lotse steuert sie Unternehmen zielsicher durch jedes Gewässer. Hier ihre 7 Experten-Tipps für nachhaltiges Nachfolge-Management:

1. Jetzt mit der Nachfolgeplanung anfangen
Es ist niemals zu früh, aber oftmals zu spät, um die Nachfolge zu planen. Eine geeignete Persönlichkeit für die Unternehmensnachfolge findet sich nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess und der braucht Zeit. Zudem stehen die potenziellen Übernahmekandidaten meist nicht Schlange, um an Bord zu kommen. Die demografische Situation erschwert die Suche: Über 1,5 Mio. Inhaber*innen sind 55 Jahre oder älter.* Die nachfolgenden Jahrgänge sind geburtenschwächer und weniger gründungswillig. Einen demnächst leer werdenden Chefsessel neu zu besetzen, ist eine Herausforderung. Je eher Unternehmen mit der Suche anfangen, desto besser.

2. Nachfolge-Kandiaten an der richtigen Stelle suchen
Früher wünschten sich die meisten Unternehmer*innen eine Familiennachfolge. Seit Generationen in Familienhand – das sprach für Kontinuität. Doch die Familienbande erzeugen oft ein prekäres Spannungsfeld. Wenn die Kinder nur aus Pflichtgefühl die Nachfolge antreten oder familiäre Konflikte ins Unternehmen getragen werden, hemmt das oft wichtige Veränderungsprozesse, Wachstum und Erneuerung. Heute sind darum externe Investoren gefragt. Das IT-Expertenteam von polaris hat eigens ein Tool entwickelt, um passende Kandidaten gezielt aufzuspüren. Yvette Schaldach empfiehlt, noch ein drittes Suchgebiet ins Auge zu fassen: die eigene Firma. In der Belegschaft schlummern oft unerkannte und ungenutzte Potenziale. Die Nachfolgeplanung ist eine Chance, diese Schätze zu heben. Mit DNLA-Potenzialanalysen (= Discovering Natural Latent Abilities) werden ungeahnte Qualitäten sichtbar – und nutzbar. Enormer Vorteil: Die Mitarbeitenden kennen das Unternehmen mit seinen Stärken und Schwächen. Bringt jemand zusätzlich natürliches Führungstalent mit, ist das eine solide Basis, um das Unternehmen auf Erfolgskurs zu halten.

3. Social Skills stärker berücksichtigen
Die fachliche Qualifikation steht bei der Auswahl geeigneter Nachfolger*innen meist im Fokus. Doch kommt es darauf wirklich an? Die Arbeitswelten sind agiler geworden. Das erfordert einen neuen Führungsstil. Empathisch und selbstsicher kommunizieren agile Führungspersönlichkeiten ihre Ziele („Commander’s Intent”). Gleichzeitig lassen sie ihren Teams Freiräume, um ihre Potenziale zu entfalten. Wille und Mut zum Führen sowie ein 360-Grad-Blick auf Unternehmen, Mitarbeitende und Zielgruppen sind die entscheidenderen Qualitäten im Kommandostand. Fachliches Know-how ist eher auf Betriebsleiterebene relevant.

4. Mitarbeitende zum richtigen Zeitpunkt einbinden
Bei der Belegschaft Vertrauen in die Unternehmensnachfolge zu wecken, erfordert Sensibilität und hervorragendes Timing. Zu früh zu wenig zu verraten ist genauso fatal wie zu spät oder gar nicht zu kommunizieren. Denn dann übernimmt der „Flurfunk“ und verbreitet Gerüchte, Halbwahrheiten und Unsicherheit. Ein erfahrener Unternehmens-Coach bereitet den Wandel im Team feinfühlig vor und holt jedes einzelne Teammitglied persönlich ab. Auch hier liefert die DNLA-Potenzialanalyse eine fundierte Handlungsgrundlage, um gezielt Kompetenzen zu fördern und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Begleitend und wertschätzend schafft ein Coach Akzeptanz und Vertrauen für die neue Unternehmensleitung und stärkt zugleich das Team. Diesen frischen Wind in den Segeln nehmen auch andere Stakeholder wahr: Kunden, Lieferanten und Banken fassen so ebenfalls leichter Vertrauen in den neuen Unternehmenskurs.

5. Emotionale Aspekte der Unternehmensübergabe bedenken
Es sind meist gestandene Persönlichkeiten, die am Steuer ihres eigenen Unternehmens stehen. Doch auch sie haben Gefühle. Das Lebenswerk in neue Hände zu übergeben, ist eine höchst emotionale Erfahrung. Um loslassen zu können, braucht es Zutrauen in den nachfolgenden Junior – auch wenn dieser einiges anders macht. Außerdem hilft ein konkreter Plan dem ausscheidenden Senior, die „Zeit danach“ mit neuen Lebensinhalten sinnvoll zu füllen. Eine einfühlsame Beraterin wie Yvette Schaldach hilft beiden dabei, Verständnis für die eigene Rolle und die des anderen zu entwickeln. Das ist die Basis für einen Win-Win-Fahrplan: Schritt für Schritt, fair und realistisch definieren beide Partner ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten für einen geschmeidigen Übergang.

6. Familien einbinden und absichern
Hinter den meisten Unternehmerpersönlichkeiten steht eine Familie, die Verantwortung und Risiken mitträgt. Vom Zeitmanagement über den emotionalen Zusammenhalt bis zur finanziellen Zukunft ist vieles in der Familie eng mit dem Unternehmenserfolg verwoben. So richtig bewusst wird das den Angehörigen oft erst, wenn sich abrupt etwas ändert. Das kann der geplante Ruhestand sein oder ein plötzlicher Ausfall durch Unfall oder Krankheit. Wer für solche Fälle keinen Notfallplan in der Schublade hat, ist schnell überfordert. Wie geht es weiter? Wer kann zur Not einspringen und hat die nötige Handlungsvollmacht? Ist die Familie finanziell abgesichert? Eine umsichtige Nachfolgeberaterin wie Yvette Schaldach spricht auch diese oft vernachlässigten Themen an und sorgt für nachhaltige Entlastung.

7. Externe Nachfolge-Beratung ins Boot holen
Nach den ersten sechs Tipps für ein erfolgreiches Nachfolge-Management ist klar geworden: Es ist kompliziert. Die Unternehmensnachfolge ist ein tiefgreifender Wandel fürs Unternehmen und die mit ihm verbundenen Menschen. Es lohnt sich, diesen Prozess von langer Hand und mit sensibler Unterstützung zu planen. Anwälte, Notare und Steuerberater helfen beim Rechtlichen. Um darüber hinaus die vielfältigen organisatorischen, strategischen und psycho-sozialen Herausforderungen zu meistern, empfiehlt es sich, einen erfahrenen Lotsen als Vertrauten an Bord zu holen. Denn der Blick von außen sieht mehr. Das hilft, Konfliktpotenziale frühzeitig zu entschärfen und Entwicklungspotenziale nachhaltig zu fördern. Es gibt keinen 08/15-Fahrplan für erfolgreiches Nachfolge-Management. Darum ist umfangreiche Erfahrung in diesem komplexen Change-Prozess so wichtig. Damit lässt sich ein individueller Fahrplan entwickeln, mit dem alle Beteiligten planmäßig ans Ziel kommen.

Autorin: Yvette Schaldach ist Inhaberin von polaris Coaching & Beratung. Als Frau der Tat hat sie sich auf jeder Etappe ihres abwechslungsreichen beruflichen Werdegangs bewährt. Neben zahlreichen Qualifikationen als Beraterin (Prozessberaterin, BAFA-Beraterin, Unternehmens- und Vorgründungsberatung, Personalbilanzberaterin) zeichnen sie vor allem ihre persönlichen Berufserfahrungen aus: Ob als Büro- und Personalleiterin, Finanzbuchhalterin oder geschäftsführende Gesellschafterin eines wachsenden thüringischen Automobilzulieferers – Yvette Schaldach hat stetig dazugelernt. Mit Umsicht und Weitblick hilft sie heute Unternehmen in den stürmischen Phasen von Gründung, Wachstum und Nachfolge, ihre Ziele fest anzuvisieren und ihren Kurs mit sicherer Hand zu stabilisieren.

www.polaris-kompetenz.de

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