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Paepke Hendrik von APOprojekt(19. März 2018) Smartphone mit Videotelefonie, Konferenzen per Skype. Perspektivisch kommen Hologramme dazu, mit denen man seinen Avatar in fremde Büros entsendet. Außerdem erlauben Virtual-Reality-Brillen computergenerierte Arbeitswelten anstelle des echten Büros: Der Mensch muss nicht mehr physisch mit anderen Menschen zusammenkommen, um zusammen arbeiten zu können.

 

Teile der Immobilienwirtschaft philosophieren bereits mehr oder weniger offen über das Ende der Büroimmobilie. Wir arbeiten künftig irgendwo und jeder für sich, das klassische Büro stirbt aus. Ich zähle zu der Fraktion, die ein solches Ende nicht für möglich hält. Meiner Meinung nach werden wir Büroimmobilien auch in mittelferner Zukunft noch gebrauchen.

Gründe gibt es viele. Darunter sind bekannte Argumente wie jenes, dass ein echtes räumliches Zusammensein zu mehr Vertrauen, mehr Identifikation und mehr Teamspirit führt. Gerade bei anspruchsvollen Dienstleistungen sind funktionierende Teams auch künftig eine zwingende Voraussetzung, die eher noch wichtiger wird. Bekannt ist auch, dass sich ausgerechnet die jungen Digital Natives und Digital Borns von einer ansprechenden Bürogestaltung im War for Talents beeindrucken lassen: Die Führungskräfte von morgen achten bei der Jobwahl von heute in hohem Maße auf den physischen Raum, der sie umgibt. Viele Unternehmen reagieren hierauf, indem sie höhere Budgets für den Büroausbau bereitstellen. Wir selbst bauen Büros für Unternehmen aus und sehen diesen Trend seit einigen Jahren.

Natürlich können sich solche Präferenzen der Jobsuchenden ändern. Zudem kommen neue Generationen mit neuen Präferenzen nach – sie wachsen in einer noch digitaleren Welt auf. Meiner Meinung nach werden aber auch sie das physische Büro nachfragen und schätzen. Als Treiber hierfür sehe ich eines der selten genannten Argumente pro Büro: Physische Räume zahlen auf einen Gegentrend zur Digitalisierung ein, der für viele Menschen einen steigenden Reiz ausübt. Die Rede ist von der „Digital Detox“-Bewegung. Wir brauchen und wollen die digitale Kommunikation, wir alle sehen die Chancen von virtuellen Welten – auch im Büro. Aber wir brauchen und wollen ein Stückweit auch die bewusste digitale Entgiftung, die Abkehr und Rückkehr zum realen Erleben.

Nicht umsonst boomen Urlaube in Klosteranlagen, Bauernhöfen oder temporären Zeltcamps in Wäldern, an Stränden oder in Bergen, je weniger Handy-Empfang desto besser. Teilweise werden hier auch Seminare abgehalten, wie wir wieder mit weniger Digitalisierung leben können. Es geht ums Spüren und Fühlen. Es geht um neue Perspektiven und echte Interaktion miteinander und mit der physischen Welt. Der Trend ist ausgerechnet in den digitalen Hochburgen der USA entstanden, also genau dort, wo die Digital Natives und die Digital Borns an den Lösungen der Zukunft arbeiten.

Meiner Meinung nach gilt: Je digitaler die Welt wird, je einfacher die räumliche Distanz zwischen Menschen durch immer bessere Kommunikationstechnologie zu überwinden ist, desto stärker wird dieses Bedürfnis nach Nähe ohne Technik als Gegentrend. Bezogen auf die modernen Arbeitswelten heißt das, dass es einen Ort für diese Nähe geben muss. Einen Ort, an dem gerade die Sinne angesprochen werden, die virtuell nicht abgeholt werden: Tastsinn und Geruchssinn. Hochwertig designte und eingerichtete Büros mit edlen, natürlichen Materialen wie Holz oder Leder duften nach Leben und fühlen sich auch so an.

Autor: Hendrik von Paepcke (Bild), Gründer und Geschäftsführer von APOprojekt

www.apoprojekt.de

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