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Neues Verfahren zur Fahrzeugauslastung als Basis effizienter Laderaumoptimierung |
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Dienstag, den 30. März 2010 um 03:55 Uhr |
Das Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat im Rahmen eines durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projektes ein neues Verfahren für die gekoppelte Touren- und Laderaumoptimierung geschaffen. Dies teilte das Institut mit, das mit „EfficientLoad" durch eine intelligente Verknüpfung beider Planungstools nach eigenen“ Angaben eine Effizienzsteigerung von bis zu 25 Prozent erreicht.
So überprüfe das entwickelte Verfahren während der Tourenoptimierungsläufe, ob eine entstehende Tour nach den Gesichtspunkten der Laderaumoptimierung noch gültig ist. Demnach erreiche man eine effizientere Fahrzeugauslastung und könne gleichzeitig durch seltenere Kundenanfahrten die Transportkilometer um 15 bis-20 Prozent reduzieren. Die verbesserte Nutzung der Ressourcen stärke die Unternehmen in der Wettbewerbssituation und habe durch die effizientere Auslastung der zu fahrenden Fahrzeugkilometer einen positiven Effekt auf die CO2-Emissionen, erklärte das Fraunhofer IML.
Zur Überprüfung der praktischen Umsetzbarkeit standen dem Team um das Fraunhofer IML die Realdaten der Praxispartner im Projekt zur Verfügung. Historische Daten dieser Partner wurden mit dem EfficientLoad Verfahren neu geplant und gekoppelt. So zeigte sich insbesondere für Fälle mit hoher Anzahl an Packstücken und damit auch vorhandenem Potenzial für die Laderaumoptimierung die Stärke des Verfahrens. Das Verfahren steht als Methodik zur Verfügung und soll durch das Konsortium nun in der Praxis bekannt gemacht werden. Hierbei sei sowohl die Nutzung als vollständige integrierte Transportmanagementsoftware über die Projektpartner PSI und VCE möglich, als auch die gezielte Verbesserung bestehender Plattformen und Installationen von Systemen zur Tourenplanung- und Dispositionsunterstützung.
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