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Ebener Dr Stefan NetApp Quelle NetApp(01. September 2017) Sicherheitsbedenken sind für die Industrie der größte Hemmschuh bei der Umsetzung von IoT-Projekten, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von Ernst & Young in Zusammenarbeit mit Bitkom Research.

 

Das ist nicht verwunderlich, denn schließlich geht es bei der Vernetzung von Maschinen um hochsensible Daten. Cyberkriminelle könnten damit wertvolle Geschäftsgeheimnisse ausspionieren oder die Produktion sabotieren. Mit jedem vernetzten Gerät wächst die Angriffsfläche für Hacker. Diese sind heute oft in gut organisierten Verbrecherbanden unterwegs. Sicherheits-Experten gehen davon aus, dass sich der Untergrund gerade formiert und nach Geschäftsmodellen sucht, mit denen sich Angriffe auf IoT-Geräte zu Geld machen lassen.

Im ersten Quartal 2017 hat im Consumer-Bereich die auf das Internet der Dinge ausgerichtete Schadsoftware Mirai für Furore gesorgt. Sie übernimmt die Kontrolle über online verbundene Geräte und bindet sie in ein Botnet ein, mit dem Angreifer dann zum Beispiel DDoS (Distributed-Denial-of-Service)-Attacken ausführen. Auch der Sicherheitsvorfall, der Ende 2016 die Telekom-Router lahmlegte, war ein solcher Mirai-Botnet-Angriff. Von den Unternehmen, die ihre Produkte mit Sensorik, eingebetteten Systemen und Konnektivität ausgestattet haben, hatte in den letzten zwölf Monaten jedes vierte Unternehmen einen Sicherheitsvorfall. Zu diesem Ergebnis kommt die IDC-Studie „IoT in Deutschland“. Dies verdeutlicht, dass Unternehmen bisher noch unzureichende Schutzmaßnahmen ergriffen haben.

Um IoT-Projekte abzusichern, genügt es nicht, klassische IT-Security-Systeme auf die vernetzten Geräte auszuweiten. Gefragt ist ein umfassendes Sicherheitskonzept, das den kompletten IoT-Prozess abdeckt. Dazu zählt die Sicherheit der Hardware des vernetzten Geräts und seiner Sensoren, die Absicherung am Gateway während der Übertragung und die Security der Daten auf dem Speicher – in der Cloud ebenso wie im firmeneigenen Rechenzentrum. Unternehmen sollten bei den eingesetzten Produkten auf „Security by Design“ achten, dass also Sicherheit schon im Gerät oder in der Software integriert ist. Das geht beispielsweise durch eine Verschlüsselung der Daten oder ein Zertifikats-Management. Wir sehen oft, dass Unternehmen schnell einmal ein Minimalprodukt entwerfen und sich erst nachträglich um die Sicherheit kümmern – wenn überhaupt. Das ist sehr gefährlich. Security muss von Anfang an ein wichtiges Thema sein. Kaum ein Unternehmen im Mittelstand hat aber das Know-how und das Personal, um ein solches Projekt umfänglich abzudecken – von der Edge Security über die Data Center Security bis hin zur Langzeitarchivierung. Deshalb ist es wichtig, mit spezialisierten Beratern zusammenzuarbeiten.

Gastkommentar von Dr. Stefan Ebener, Strategy & Innovation Manager Automotive & Manufacturing bei NetApp

www.netapp.com

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