(26. Januar2012) Extreme Witterungsbedingungen nehmen zu und Unternehmen sind immer stärker betroffen. Zum Schutz vor den negativen Auswirkungen können Sie jedoch wichtige Präventivmaßnahmen ergreifen.
Schnee kann Fabrikanlagen oder gar ganze Gebiete lahmlegen. Starke Winde führen zu Vermögensschäden und Betriebsunterbrechungen. Winterstürme können Überschwemmen oder Sturmfluten hervorrufen, das Verkehrsnetz zum Erliegen bringen, Straßen blockieren und Stromausfälle verursachen - Betriebsunterbrechungen sind die Folge. Zu besonderen Winterrisiken gehören:
- Niedrige Temperaturen, die Wasserleitungen gefrieren lassen oder Überlandleitungen durch Vereisung zum Einsturz bringen;Überschwemmungen, wenn Flüsse oder Bäche über die Ufer treten oder wenn starker Regen zu Wasseransammlungen führt;
- Verstopfte Entwässerungssysteme und Dachrinnen, die Rückstaus verursachen und Wasser in Gebäude eindringen lassen;
- Sturmschäden an Baukonstruktionen oder nicht gesicherten Objekten;
- Starker Schneefall, der den Zugang zu Anlagen unmöglich macht;
- Versagen von Heizungssystemen, die zu niedrigen Temperaturen innerhalb von Anlagen und somit zur Einstellung des Betriebs führen.
Handeln Sie jetzt! Untersuchen Sie die Bereiche, die besonders von Winterrisiken betroffen sind. Selbstverständlich gibt es hier viel zu berücksichtigen, doch Folgendes sollte Priorität haben:
- Sprinkleranlagen
- Heizungsanlagen
- Überschwemmungen
- Gutachten über den Zustand der Gebäude
- Planung für den Notfall
Ergreifen Sie bereits vor Wintereinbruch Sanierungsmaßnahmen um die Mängel zu beheben, die Sie bei Ihrer Überprüfung festgestellt haben. So stellen Sie sicher, dass die Personen, die im Zuge dessen bestimmte Maßnahmen umsetzen sollen, über die nötigen Kenntnisse verfügen. Selbst dann sollten Sie ihren Winterplan während der kalten Jahreszeit regelmäßig überwachen und optimieren. Auf Basis der Ergebnisse können Sie dann Ihre Pläne für das nächste Jahr entsprechend anpassen.
Quelle: Allianz SE
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