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Die neue Chefbüro-Ausgabe:

IT-Trends 2012: Mobile Spezial-Anwendungen erobern den Markt

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Was die IT-Welt im jeweils kommenden Jahr beschäftigen wird, prognostiziert die Consol Software GmbH, IT-Full-Service-Anbieter, in ihrem jährlichen Trend-Report. Das Jahr 2012 wird demnach stark geprägt sein von einem Wandel hin zu mobilen Spezialanwendungen. Denn: Mobile Lösungen halten sukzessiven Einzug in immer mehr und auch kritische Unternehmensbereiche. Auch wird sich die berufliche und private Nutzung mobiler Geräte zunehmend vermischen. Besonders zu spüren ist dies ja bereits im Bereich der Social-Media-Nutzung.

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Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk
Geschrieben von: Edgars Kalejs   
Donnerstag, den 11. März 2010 um 05:07 Uhr
Das Thema „E-Business“ hat in Deutschland eine eindrucksvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen hinter sich. Nach der großen Euphorie Ende der 1990er Jahre, folgte wenig später der Absturz am Neuen Markt. Trotzdem gilt auch noch zehn Jahre später ein Unternehmens-Engagement im Internet als Pflichtkür für den geschäftlichen Wettbewerb. Die Studie „Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk 2009“ des Kölner Kompetenzzentrums ECC Handel zeigt wie gut diese gelingt.

Insgesamt wurden 3.262 Unternehmen zu den Themenschwerpunkten „Internetpräsenz von KMU“ und die Verwendung von „Web-Analysetools“ befragt. Demnach zählen zu den drei wichtigsten Anwendungsgebieten des Internets „E-Mail-Kommunikation“, „Informations-Beschaffung“ und „Online-Banking“.

Die Nutzung des Internets für den elektronischen Handel hält bei immer mehr Unternehmen Einzug. Verkauften im Vorjahr etwa die Hälfte der befragten Unternehmen Produkte über das Internet, sind es mittlerweile knapp zwei Drittel. Die technologischen Entwicklungen im Bereich der anbindungsfähigen Online-Marktplätze und standardisierten Shop-Systeme erleichtern es kleineren Unternehmen, schnell und kostengünstig Produkte über das Internet anzubieten und den eigenen Kundenstamm zu vergrößern.

Bei Anwendungen, die einen erhöhten Integrationsaufwand in bestehende Systeme bedingen, wie beispielsweise der „Online-Beschaffung“ und dem „Datenaustausch mit Externen“, zeigt sich hingegen eine leicht rückläufige Nutzung. So setzen derzeit 83,3 Prozent der Befragten das Internet zur Online-Beschaffung ein, im Jahr 2008 waren dies 93,9 Prozent. Dagegen wird sich in den nächsten beiden Jahren nach Einschätzung der Befragten der Einsatz des Internets für E-Government und elektronische Unterstützung der Logistik deutlich erhöhen. Auch für die Bereiche „Kundenservice“ und „Mobile Business“ wird ein erheblicher Zuwachs prognostiziert.

Mit einer Webseite im World Wide Web (WWW) vertreten zu sein, gehört mittlerweile für fast alle Unternehmen zum Standard. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass 96 Prozent der befragten Unternehmen bereits einen eigenen Auftritt besitzen oder diese für die nähere Zukunft planen. Nur 3,3 Prozent der Unternehmen haben nicht die Absicht, eine eigene Seite zu betreiben. Der Anteil der Handwerksunternehmen mit eigener Website mit 73,8 Prozent ist mit Abstand am niedrigsten ausgeprägt. Mit dem Betrieb einer Webseite sind bei den befragten Unternehmen differierende Zielsetzungen verbunden. Die größte Bedeutung wird jedoch mit Abstand der „Steigerung des Bekanntheitsgrades“ beigemessen. Als weitere wichtige Ziele werden „Imageverbesserung“ und „Kundengewinnung“ angestrebt.

Präsentationen können Unternehmen eine Fülle nützlicher Informationen zum Nutzungsverhalten der Website-Besucher liefern. Es gilt allerdings, diese Daten systematisch zu analysieren, um relevante Erkenntnisse gewinnen zu können. Den meisten der befragten Unternehmen sind die mit der Web-Analyse verbundenen Möglichkeiten bewusst. Jedes zweite KMU greift dabei auf kostenfreie Analyse-Tools, wie z. B. Google-Analytics, zurück.

Individuelle Lösungen werden von 27,9 Prozent der Befragten für die Web-Analyse eingesetzt. Dagegen vertraut nur jedes zehnte Unternehmen auf kostenpflichtige Standardlösungen, um die eigenen Online-Daten auszuwerten. Über ein Viertel der befragten Unternehmen setzt bislang jedoch kein Web-Analyse-Tool für die Erfolgskontrolle der Online-Aktivitäten ein. Knapp zwei Drittel der Auswertungen werden wöchentlich oder monatlich durchgeführt. Dabei werden die gewonnenen Erkenntnisse von fast 70 Prozent der Befragten zur Planung von Marketingaktivitäten und von rund 16 Prozent zur Prozessoptimierung genutzt. 30 Prozent der Unternehmen ziehen die gewonnenen Informationen allerdings nicht zur fundierten Planung und Umsetzung weiterer Aktivitäten heran.
 

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